Es hilft, den Stoffwechsel zu regulieren und sorgt dafür, dass wir genug Calcium und Phosphat aus dem Darm aufnehmen können. Zusätzlich beeinflusst es zahlreiche Prozesse im Körper, unter anderem das Zellwachstum, das Immunsystem und den Calciumstoffwechsel. Ein ausreichender Vitamin-D-Status wird in vielen Studien mit einem geringeren Risiko für verschiedenste Krebsarten sowie teilweise mit einer besseren Prognose in Verbindung gebracht. Wo finden wir Vitamin D? Es gibt zwei Hauptquellen: Ergocalciferol (Vitamin…
weiterlesen...Vitamin D und seine potenziellen Vorteile bei Krebserkrankungen
* Vitamin D wird als möglicher Schutzfaktor gegen verschiedene Krebsarten untersucht. * Eine Übersichtsarbeit über 63 klinische Studien fand einen Zusammenhang zwischen ausreichendem Vitamin-D-Status und einem geringeren Krebsrisiko. * Die Fachinformation nennt Studien zu mindestens 17 Tumorarten. * Hauptquelle ist die körpereigene Bildung in der Haut durch UV-B-Strahlung; Ernährung spielt eine geringere Rolle. * Niedrige Vitamin-D-Spiegel werden häufiger bei Menschen mit geringer Sonnenexposition, Adipositas oder dunkler Hautfarbe beobachtet und…
weiterlesen...Krebserkrankungen weiter auf dem Vormarsch…
Der neue Global Status Report on Cancer 2026 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) zeigt: Krebs wird weltweit weiter zunehmen. Bis 2050 könnte die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen von aktuell 20,6 Millionen auf fast 35 Millionen steigen. Schon heute sterben jedes Jahr ungefähr zehn Millionen Menschen an Krebs. Die Überlebenschancen unterscheiden sich erheblich zwischen wohlhabenden und armen Regionen. Gleichzeitig wären laut Bericht fast 40 Prozent aller…
weiterlesen...💡Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist ein Indikator für die Darmgesundheit
Eine aktuelle Studie mit 1.420 gesunden Erwachsenen zeigt: Menschen mit 1 bis 3 Stuhlgängen pro Tag hatten im Durchschnitt das gesündeste Mikrobiom im Darm, mit besonders vielen balaststofffermentierenden Bakterien. Bei seltenerem Stuhlgang (3-6 x pro Woche = normal-niedrig, 1-2 x pro Woche = Verstopfung) bilden sich vermehrt schädliche Bakterien und es kommt häufiger zu zuviel Eiweißfermentation im Darm. Dabei entstehen Toxine, die ins Blut gelangen und mit einem erhöhten Risiko…
weiterlesen...Der Thymus beeinflusst offenbar stärker unsere Gesundheit als lange angenommen
Neue Studien aus Boston zeigen: Der Thymus – ein Organ des Immunsystems – ist offenbar auch im Erwachsenenalter wichtiger als bisher gedacht. Menschen mit einem größeren bzw. „gesünderen“ Thymus leben länger, haben seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenkrebs und andere Stoffwechselerkrankungen – und sprechen oft besser auf moderne Krebsimmuntherapien an. Außerdem haben sie bessere Blutwerte und niedrigere Entzündungswerte. Besonders spannend: Mithilfe von KI kann aus normalen CT-Aufnahmen ein sogenannter „Thymic Health Score“…
weiterlesen...🌡️ ☀️ Sonne genießen, aber die Risiken nicht vergessen:
Hitze wird zunehmend zum Gesundheitsproblem Eine aktuelle europäische Modellstudie hat untersucht, wie sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit auswirken könnte. Dazu wurden Daten aus 30 europäischen Ländern sowie mehrere Klimamodelle ausgewertet und verschiedene Erwärmungsszenarien bis zum Jahr 2100 berechnet. Die Ergebnisse zeigen: Mit steigenden Temperaturen dürfte die Zahl hitzebedingter Todesfälle deutlich zunehmen. Bei einer globalen Erwärmung von etwa 3 °C könnte sich die Zahl der jährlichen Hitzetoten in Europa auf…
weiterlesen...Vitamin D in der Tumorprävention
Vitamin D übernimmt im Körper viele Funktionen und ist u.a. wichtig für das Immunsystems und den Calciumstoffwechsel. Darum ist ein guter Vitamin-D-Status auch wichtig für die Gesundheitsvorsorge. In der wissenschaftlichen Forschung wird immer wieder untersucht, ob Zusammenhänge zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und verschiedenen Erkrankungen bestehen. Dabei zeigen Studien Hinweise darauf, dass sich unterschiedliche Vitamin-D-Werte auch unterschiedlich auf gesundheitliche Verläufe auswirken kann. 👉 Beispiele aus der Forschung: • In Beobachtungsstudien zu Darmkrebs…
weiterlesen...Stress und schlimme Lebensereignisse könnten das Gehirn beeinflussen
Eine Studie hat untersucht, wie sich persönliche Krisen und Schicksalsschläge – zum Beispiel Arbeitslosigkeit, schwere Krankheiten, finanzielle Probleme, Missbrauch und Schwangerschaftsabbrüche oder der Verlust eines Partners – auf das Gehirn auswirken. Dabei hat man u.a. Hirnwasser und Aufnahmen vom Gehirn mittels MRT mit den privaten Auskünften der 1290 Teilnehmer verglichen. Dabei zeigte sich: Menschen, die solche Schicksalsschläge erlebt haben, hatten teilweise Veränderungen, die mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer in…
weiterlesen...Krebszellen und Zellatmung
Der sogenannte Warburg-Effekt beschreibt die Beobachtung, dass Krebszellen ihre Energie anders gewinnen als gesunde Zellen. Während normale Zellen Energie hauptsächlich mithilfe von Sauerstoff in den Mitochondrien erzeugen, nutzen Krebszellen verstärkt einen gärungsähnlichen Stoffwechsel ohne Sauerstoff. Diese Theorie wurde bereits 1924 vom Physiologen Otto Heinrich Warburg aufgestellt. Forschern der Universität Jena und der Berliner Charité gelang es nun, wichtige Aspekte dieser Hypothese experimentell zu bestätigen. Sie veränderten Darmkrebszellen genetisch so, dass…
weiterlesen...Autoimmunerkrankungen und seelisches Wohlbefinden
Aktuelle Forschung zeigt: Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie bestimmte Arten von Rheuma, Psoriasis oder Multipler Sklerose haben häufiger mit Depressionen oder Ängsten zu tun als die Allgemeinbevölkerung. Besonders Frauen sind öfter betroffen. Die Ursachen dafür sind noch nicht völlig klar. Vermutet wird, dass chronische Entzündungen, Schmerzen oder Erschöpfung das seelische Gleichgewicht beeinflussen können. Wenn man auch die emotionale Gesundheit regelmäßig im Blick behält, merkt man schneller, wenn jemand überlastet ist und…
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