Hitze wird zunehmend zum Gesundheitsproblem

Eine aktuelle europäische Modellstudie hat untersucht, wie sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit auswirken könnte. Dazu wurden Daten aus 30 europäischen Ländern sowie mehrere Klimamodelle ausgewertet und verschiedene Erwärmungsszenarien bis zum Jahr 2100 berechnet.

Die Ergebnisse zeigen: Mit steigenden Temperaturen dürfte die Zahl hitzebedingter Todesfälle deutlich zunehmen. Bei einer globalen Erwärmung von etwa 3 °C könnte sich die Zahl der jährlichen Hitzetoten in Europa auf rund 129.000 erhöhen.
Für Deutschland rechnen die Forscher in diesem Szenario mit etwa 17.000 hitzebedingten Todesfällen pro Jahr – mehr als doppelt so viele wie heute. Bei einer Erwärmung um 4 °C könnten es sogar rund 26.000 sein.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, denn Hitze belastet den Körper deutlich. Sie beeinflusst das Herz-Kreislauf-System, die Atmung und den Flüssigkeitshaushalt stark.

Man sieht daher deutlich: Hitze ist nicht nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens, sondern leider immer mehr auch ein Gesundheitsrisiko.
Oder anders gesagt: Wir genießen die Sonne ☀️ und ein sonniger Sommertag ist schön, hat aber auch seine Schattenseite – extreme Hitze ist für viele Menschen eine echte Herausforderung 🥵.

Darum bitte viel trinken 🥤💦🚰 und Sonnencreme 🧴 nicht vergessen!

Quelle:
Zusammenfassung nach einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt über eine europäische Modellstudie zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels.
www.ärzteblatt.de 22.08.2024/RN