Neue Studien aus Boston zeigen:

Der Thymus – ein Organ des Immunsystems – ist offenbar auch im Erwachsenenalter wichtiger

als bisher gedacht. Menschen mit einem größeren bzw. „gesünderen“ Thymus leben länger,

haben seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenkrebs und andere

Stoffwechselerkrankungen – und sprechen oft besser auf moderne Krebsimmuntherapien an.

Außerdem haben sie bessere Blutwerte und niedrigere Entzündungswerte.

Besonders spannend:

Mithilfe von KI kann aus normalen CT-Aufnahmen ein sogenannter „Thymic Health Score“

berechnet werden. Ein hoher Thymic Health Score sagte in den Studien ein besseres

Ansprechen auf Krebsimmuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren voraus – vor allem bei

Lungenkrebs und Melanomen.

Da der Score automatisch aus den CT-Aufnahmen berechnet werden kann, könnte er künftig

helfen, Gesundheitsrisiken und den Erfolg von Immuntherapien besser vorherzusagen.

Auch interessant:

Rauchen verschlechterte den Zustand des Thymus deutlich!!!

Alkoholkonsum zeigte dagegen keinen klaren Einfluss.

Früher dachte man, der Thymus sei nach der Pubertät praktisch überflüssig und verkümmert –

neue Daten zeigen aber ziemlich deutlich: Das stimmt so nicht!

Quellen:

• Nature (2026): DOI 10.1038/s41586-026-10242-y

• Nature (2026): DOI 10.1038/s41586-026-10243-x

• New England Journal of Medicine (2023): DOI 10.1056/NEJMoa2302892

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Übrigens… In unserer Therapie nutzen wir seit Jahrzehnten Thymus-Präparate, um den im ersten

Absatz beschriebenen Effekt zu unterstützen