Es hilft, den Stoffwechsel zu regulieren und sorgt dafür, dass wir genug Calcium und Phosphat aus dem Darm aufnehmen können. Zusätzlich beeinflusst es zahlreiche Prozesse im Körper, unter anderem das Zellwachstum, das Immunsystem und den Calciumstoffwechsel. Ein ausreichender Vitamin-D-Status wird in vielen Studien mit einem geringeren Risiko für verschiedenste Krebsarten sowie teilweise mit einer besseren Prognose in Verbindung gebracht.

Wo finden wir Vitamin D?

Es gibt zwei Hauptquellen: Ergocalciferol (Vitamin D2), das in Pflanzen vorkommt, und Cholecalciferol (Vitamin D3), das in fettem Fisch und Lebertran zu finden ist. Gute Vitamin D-Lieferanten sind Milchprodukte, fetter Fisch wie Thunfisch, Sardinen, Hering und Makrele sowie Eier – je nachdem, wie viel Vitamin D die Tiere bekommen haben.
Außerdem kann unser Körper es selbst in der Haut produzieren, wenn wir uns in der Sonne aufhalten. Dafür braucht es allerdings UV-B-Strahlen, welche leider auch für die Entstehung von Sonnenbrand und Hautkrebs verantwortlich sind. Und natürlich gibt es auch Vitamin D-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel.
Aufgrund des Hautkrebsrisikos und des nicht ausreichenden Sonnenlichts wird übrigens eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr über die Ernährung, bzw. über Nahrungsergänzung empfohlen. Deshalb ist es auch sinnvoll, den Vitamin-D-Spiegel regelmäßig zu kontrollieren und einen Mangel auszugleichen.

Quelle: Vitamin D in der Tumorprävention (FIN 0128), zusammenfassend nach den dort zitierten klinischen Studien.
Mir ist wichtig zu betonen: Für eine individuelle Vitamin D Dosierung sprechen Sie bitte mit Ihrem Therapeuten. Zudem empfehle ich mit diesem Beitrag keine bestimmte Behandlung. Die Informationen sollen den wissenschaftlichen Kenntnisstand verständlich darstellen. Vitamin D ist kein alleiniger Therapieansatz und auch kein Heilmittel gegen Krebs. Eine Krebsbehandlung sollte immer individuell und in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten erfolgen.

Um den Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen, ist eine Blutanalyse aus Serum die zuverlässigste Methode. Dabei wird der gesamt 25-Hydroxyvitamin-D-Serumspiegel gemessen. Wenn der Wert unter 75 nmol/l (oder 30 ng/ml) liegt, ist es ratsam, etwas dagegen zu unternehmen. Für eine sehr gute Versorgung ist ein Wert von über 100 nmol/l (oder 40 ng/ml) wünschenswert.

Daher bieten wir in den Monaten Oktober 2026 und November 2026 ein besonderes attraktives  Laborangebot an:   Bestimmung von Gesamt-Vitamin D (25-OH-Vitamin D) und Calcium

Fragen Sie einfach nach. Für eine Terminvereinbarung freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.