Eine Studie hat untersucht, wie sich persönliche Krisen und Schicksalsschläge – zum Beispiel Arbeitslosigkeit, schwere Krankheiten, finanzielle Probleme, Missbrauch und Schwangerschaftsabbrüche oder der Verlust eines Partners – auf das Gehirn auswirken. Dabei hat man u.a. Hirnwasser und Aufnahmen vom Gehirn mittels MRT mit den privaten Auskünften der 1290 Teilnehmer verglichen.

Dabei zeigte sich: Menschen, die solche Schicksalsschläge erlebt haben, hatten teilweise Veränderungen, die mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer in Verbindung gebracht werden. Diese Veränderungen zeigten sich durch bestimmte Eiweißwerte im Nervenwasser sowie Hinweise auf mögliche Schäden an Nervenzellen und deren Verbindungen.
Außerdem wurde beobachtet, dass anhaltender sozialer Stress mit einer verkleinerten Größe bestimmter Hirnregionen zusammenhängen kann.

Quelle: aerzteblatt.de, 18.07.2025